Osteuropa Kolleg NRW

Osteuropa Kolleg kleinDas Osteuropa Kolleg NRW bildet einen Zusammenschluss universitärer und nicht-universitärer Institutionen unter einem organisatorischen Dach, ohne die Autonomie der einzelnen Einrichtungen einzuschränken. Die Tätigkeiten des Kollegs zielen darauf, Forschungen, Lehrveranstaltungen, Ausstellungen und verwandte Aktivitäten zu Geschichte, Kultur, Sprache, Politik und Gesellschaft in Osteuropa vom Beginn der Neuzeit bis in die Gegenwart zu initiieren, selbst zu veranstalten und zu koordinieren.

Auf der Website des Osteuropa Kolleg NRW finden sich zahlreiche Veranstaltungshinweise zu osteuropäischen Themen.



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Website und Blog: Orthodoxy in Dialogue

Orthodoxy in DialogueOrthodoxy in Dialogue launched in August 2017 to provide a space for the discussion of topics relevant to Orthodox Christianity. Reflective of our commitment to Orthodox, ecumenical, and interfaith dialogue, we publish writers who represent a wide spectrum of interests and perspectives both within and outside the Orthodox Church.

As of December 2017 we rank among the top 60 Orthodox blogs on the internet. The articles and letters published on our pages express solely the views of their respective authors.




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E-Book: On the Holy and Great Council of Crete – Q&A

ebook konzil kretaWith the blessing of the Holy Synod, the Basilica Publishing House of the Romanian Patriarchate has recently published a brochure "On the Holy and Great Council of Crete - Questions and Answers".

The volume includes answers to 53 frequently asked questions regarding the Holy and Great Council, convened in Crete on 19-26 June 2016.

The brochure is now available in PDF format for downloading and local distribution in both English and Russian.



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OWEP Nr. 4/2017: 100 Jahre Oktoberrevolution

cover owep 2017 4Eine alternative Chronik der Sowjetunion

2017 jährt sich zum 100. Mal die Oktoberrevolution in Russland, die nach späterer Bewertung den Beginn der Geschichte der Sowjetunion markiert. In Wirklichkeit war es ein längerer Prozess, beginnend mit dem Niedergang des Zarenreiches während des Ersten Weltkriegs, der nach einem jahrelangen blutigen Bürgerkrieg in die Entstehung der „Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken“ (UdSSR, so der offizielle Name seit 1922) einmündete. Das neue Staatswesen, das für sich beanspruchte, die Vision einer kommunistischen Gesellschaftsordnung zu verwirklichen und damit Vorbild für die ganze Welt zu werden, hat bis zu seinem Zusammenbruch 1991 das 20. Jahrhundert mitgeprägt, und bis heute ringen die Nachfolgestaaten, besonders die Russische Föderation, mit ihrer sowjetischen Vergangenheit.


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Website: Ukraine verstehen

website ukraine verstehen screenshotUkraine verstehen ist ein Themenprojekt des Zentrums Liberale Moderne. Neben der Website, die Analysen, Bewertungen und Kommentare über die Entwicklungen im Land bietet, wirbt das Projekt mit Veranstaltungen für ein vertieftes Verständnis der Ukraine und ihrer europäischen Ambitionen. Es geht um kritische Empathie für ein Land im Aufbruch, das sich gegen die militärische und politische Intervention des Kremls behaupten muss.







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RGOW 11/2017: Evangelische Freikirchen in Russland, der Ukraine und Belarus

rgow cover 2017 11Evangelische Gemeinschaften wie Baptisten, Mennoniten, Pfingstchristen, Charismatiker in Russland, der Ukraine und Weißrussland stehen im Mittelpunkt unserer Novemberausgabe. Die postsowjetische freikirchliche Szene befindet sich in einem stürmischen Umbruchsprozess, der sich vor allem in der Suche nach dem eigenen Platz in den mehrheitlich orthodox geprägten Ländern spiegelt. 

Einerseits betonen die russischen Freikirchen ihre eigene Tradition gegenüber den westlichen Glaubensgeschwistern, andererseits haben sie nach wie vor mit dem Misstrauen der anderen Religionsgemeinschaften und des Staates zu kämpfen. Eine zentrale Frage ist, ob und wie die teilweise noch von der zu sowjetischen Zeiten herausgebildeten religiösen Subkultur geprägten Freikirchen mit der modernen Welt in Dialog treten können.


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RGOW 10/2017: Theologie und Praxis in der Russischen Orthodoxen Kirche

rgow cover 2017 10Was tun eigentlich orthodoxe Prieser den ganzen Tag? Dies erforscht eine religionssoziologische Forschergruppe der St. Tichon-Universität in Moskau. Über den weitgehend unbekannten Alltag in orthodoxen Klöstern hat Xenia Loutchenko mit ehemaligen Klosterbewohnern gesprochen. Zudem erhalten wir Einblick in die Aktivitäten orthodoxer Jugendgruppen in der Eparchie Saratov und den Umgang der ROK mit der Aids-Epidemie in Russland.

Neben diesen Formen kirchlicher Praxis nehmen wir theologische Entwicklungen in Russland in den Blick. Dabei ermöglicht die Integration des Theologiestudiums in staatliche Universitäten zwar unabhängigere Forschung, dennoch sind "kriegstheologische" Tendenzen sowie die Gefahr einer Politisierung von Kirche und Theologie verbreitet. Diesen Trends diametral entgegengesetzt ist das Ausstellungsprojekt "Heilige vor der Kirchenspaltung", das an das gemeinsame christliche Erbe in Ost und West erinnert.

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Ausstellung: Die Farben des Himmels

ausstellung farben des himmels recklinghausen bildDie Farben des Himmels
15 Kretische Ikonen aus einer europäischen Privatsammlung
Ikonen-Museum Recklinghausen


Ausstellungseröffnung: 21. Oktober 2017, 16:00 Uhr
Ausstellung: 22. Oktober 2017 - 21. Januar 2018



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RGOW 9/2017: Stagnation und Aktion in Südosteuropa

rgow cover 2017 9Beim Westbalkan-Gipfel von Thessaloniki 2003 hat die EU die Staaten des Westlichen Balkan zu „potentiellen Beitrittsländern“ erklärt. Angesichts dringenderer globaler und europäischer Probleme ist der Westbalkan auf der europapolitischen Agenda weit nach hinten gerutscht. Zwar halten sowohl die EU als auch die Machteliten in der Region an der Beitrittsperspektive fest, doch ist die EU vor allem an Ruhe und Stabilität interessiert, was die sich pro-europäisch gebenden Politiker in den Region zum eigenen Machterhalt und -ausbau zu nutzen wissen. Die Beispiele Serbien, Kosovo und Makedonien zeigen die bedenklichen Folgen einer solchen Form der „Stabilokratie“, zumal auch die jüngsten EU-Mitgliedsstaaten Bulgarien und Rumänien nicht davor gefeit sind. Andererseits lässt sich nicht übersehen, dass es mittlerweile in allen Ländern auch starke zivilgesellschaftliche Gruppen gibt, die nicht länger bereit sind, politische Missstände einfach hinzunehmen. Die Bilanz dieser Proteste in Serbien, Makedonien und Rumänien fällt unterschiedlich aus.


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OWEP Nr. 3/2017: Populismen in Europa

cover owep 03 2017In Europa geht ein Gespenst um, das besonders die Vertreter der etablierten Parteien aufschreckt: der Populismus. In allen Teilen des Kontinents wird der Ton des gesellschaftlichen Diskurses rauer; angesichts vielfältiger Probleme wird der Ruf nach schnellen Lösungen immer lauter. Im Mittelpunkt der Kritik steht die Europäische Union, besonders ihre Zentrale in Brüssel, der Unbeweglichkeit und Weltfremdheit vorgeworfen werden. Im Anschluss an den Brexit hat sich die Stimmung in Ländern wie Frankreich, Österreich und den Niederlanden verschärft, ganz zu schweigen von den Entwicklungen in Ungarn und Polen. Auch in Deutschland erhalten populistische Strömungen starken Zuspruch – man denke an die Pegida-Demonstrationen und den Aufstieg der „Alternative für Deutschland“ (AfD).




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RGOW 7-8/2017: Polen - Ukraine - Russland

rgow cover 2017 7 8Wie entwickelt sich die polnische Außenpolitik in Anbetracht von Brexit, Trump und Flüchtlingskrise? Die PiS-Regierung riskiert mit ihrer Haltung eine Ent-Europäisierung und Isolation Polens innerhalb der EU, obwohl beispielsweise die katholische Kriche mehrfach zur Aufnahme von Flüchtlingen und Schaffung humanitärer Korridore aufgerufen hat. Die Ukraine hingegen hat mit der Visaliberalisierung einen Fortschritt bei der Annäherung an Europa erreicht, doch innenpolitisch droht eine Rückkehr zu einem patronalistischen politischen System. Außenpolitisch zeigten sich die Spannungen mit Russland sogar am als eigentlich unpolitisch geltenden Eurovision Song Contest. Neben diesen Entwicklungen  in Polen und der Ukraine nimmt die neueste RGOW-Ausgabe auch aktuelle Themen in Russland - wie die Verflechtungen zwischen Religion und Politik, das byzantinische Erbe in der Geschichtspolitik, das Gedenken an die Ermordung des Oppositionspolitikers Boris Nemzov sowie die Arbeitsmigration aus Zentralasien - in den Blick.


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RGOW 6/2017: Orthodoxie im deutschsprachigen Raum

rgow cover 2017 6 noekDie Orthodoxie ist schon längst nicht mehr nur eine Ostkirche - überall auf der Welt existieren schon seit Jahrzehnten orthodoxe Gemeinden. So war die orthodoxe Diaspora denn auch Thema am Panorthodoxen Konzil auf Kreta letztes Jahr. Ausgehend vom dort erarbeiteten Dokument nimmt die aktuelle Ausgabe die Situation der orthodoxen Diaspora in Deutschland, der Schweiz und Österreich in den Blick.

Die Beiträge schildern Herausforderungen im Bildungsbereich, einerseits im orthodoxen Religionsunterricht, andererseits bei der Ausbildung von Religionslehrern. Das Spannungsfeld zwischen der Bewahrung des eigenen kulturellen Erbes und einer stärkeren Einbindung in die Mehrheitsgesellschaft ist eine langfristige Aufgabe für die orthodoxen Gemeinden. Auch in ihrem ökumenischen Engagement steht die Orthodoxie vor bleibenden Herausforderungen.


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OWEP Nr. 2/2017: Slowenien

owep cover 2017 02Slowenien, gelegen an der Schnittstelle zwischen Mittel- und Südosteuropa, ist zwar erst seit 1991 ein unabhängiger Staat, kann aber auf eine lange und wechselvolle Entwicklung zurückblicken. Trotz der geringen Landesfläche – sie entspricht ungefähr der der deutschen Bundesländer Hessen oder Sachsen-Anhalt – bietet das Land eine reiche Kultur und viele landschaftliche Schönheiten. Als nordwestliche Teilrepublik Jugoslawiens hob sich Slowenien immer ein wenig vom übrigen Land als wirtschaftlich stärkste Region des Gesamtstaats ab und konnte auch relativ gewaltlos 1991 seine Selbstständigkeit erlangen. Das aktuelle Heft der Zeitschrift OST-WEST. Europäische Perspektiven (OWEP) vermittelt einen Einblick in Geschichte und Gegenwart des kleinen Landes.

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RGOW 4-5/2017: 100 Jahre Russische Revolution

rgow cover 2017 4 5 noekVor 100 Jahren veränderte die von Vladimir Lenin angeführte Oktoberrevolution Russland radikal. Die Machtübernahme der Bolschewiken hatte aber nicht nur politisch und wirtschaftlich weitreichende Konsequenzen, sie betraf alle Lebensbereiche. Diese vielfältigen Auswirkungen beleuchten wir in unserer aktuellen Doppelnummer, die wir in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Osteuropabibliothek SOB konzipiert haben.
Im ersten Teil geht es um die Schauplätze der Revolution, mit einem besonderen Fokus auf weniger bekannte, lokale Entwicklungen in Sibirien, der Ukraine und Zarizyn-Stalingrad-Wolgograd sowie die lokalen Erinnerungskulturen. Einen zweiten Schwerpunkt legen wir auf Revolution und Religion. Zunächst begrüssten viele Religionsgemeinschaften die Reformen des neuen Regimes, darunter die Einführung der Religionsfreiheit, doch schon bald wurden sie Opfer der radikalen Atheisierungskampagne der Bolschewiken. In Ausstrahlung und Reaktion gehen wir auf Auswirkungen der Revolution auf Kunst, Kultur und die Gesellschaft sowie eine Schlüsselerfahrung des 20. Jahrhunderts - das Exil - ein.

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OWEP Nr. 1/2017: Berge in Mittel- und Osteuropa

owep cover 1 2017Schon immer haben Berge auf den Menschen eine besondere Faszination ausgeübt: Viele gelten bis heute als Sitz von Gottheiten oder in einem weiteren Sinne von Naturgewalten und wurden damit zu Orten der Verehrung oder aber auch der Furcht, weshalb das Besteigen von hohen Gipfeln vielfach tabuisiert war und erst in neuerer Zeit erfolgte. Manchen Bergen kommt bis heute unabhängig von ihrer tatsächlichen Höhe eine weitergehende Funktion als symbolischer Ort zu, sei es als Wegmarke, Grenzpunkt oder Erinnerungsstätte für bedeutende historische Ereignisse. Die Redaktion von OST-WEST. Europäische Perspektiven stellt in ihrem aktuellem Heft Berge vor, die sich den verschiedenen Kategorien zuordnen lassen. Das Heft setzt damit die Reihe kulturhistorischer Schwerpunkte fort, die u. a. Flüsse, Wege und Straßen und Eisenbahnen behandelt haben.

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Christentum und Menschenrechte in Europa

christentum und menschenrechteEin gängiges Stereotyp lautet: Die Menschenrechte haben es in Osteuropa schwer und das liege insbesondere am negativen Einfluss der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK). Dass ein solches Urteil selbst Momentum einer bestimmten sozial-kulturgeschichtlichen Lage ist und seinerseits auf Vorannahmen beruht, die dazu führen, überhaupt zwischen „Ost“ und „West“ einzuteilen und beide Seiten mit bestimmten charakteristischen Eigenschaften zu belegen, wird kaum reflektiert. Ergebnis der Dichotomisierung ist ein kaum angemessener pejorativer Begriff vom „Osten“, aber auch ein karikatureskes Verständnis des sog. „Westens“, der angeblich die Menschenrechtsidee entwickelt habe.Vasilios N. Makrides, Jennifer Wasmuth, Stefan Kube (Hg.)

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RGOW 3/2017: Zwischenbilanzen - Usbekistan, Polen, Ukraine

rgow cover 2017 3 noekIn Osteuropa ist Vieles im Wandel - in der neuen Ausgabe ziehen wir deshalb (Zwischen-) Bilanz: Wie entwickelt sich die Situation in Usbekistan, nachdem der autoritäre Langzeitpräsident Islam Karimov gestorben ist? Wo steht die umstrittene Justizreform der PiS-Regierung, mehr als ein Jahr nach ihrer Machtübernahme in Polen? Zudem nehmen wir ein Jahr nach dem historischen Treffen zwischen Papst Franziskus und dem russischen Patriarchen Kirill die Situation in der Ukraine in den Blick, wo die Gemeinsame Erklärung der beiden Kirchenoberhäupter kritisch aufgenommen wurde.
Die litauische Stadt Kėdainiai war ein wichtiges Zentrum sowohl des jüdischen Lebens wie auch des Protestantismus in Litauen. Heute versucht die Stadt ihre multireligiöse Geschichte verstärkt sichtbar zu machen. Daneben informieren wir über das Kulturleben auf der Krim, das Lomisoba-Fest in Georgien, die armenische Musiktradition, den Umgang mit Ökumenegegnern in der Rumänischen Orthodoxen Kirche und orthodoxe Charismatiker in Russland.

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