RGOW 3/2017: Zwischenbilanzen - Usbekistan, Polen, Ukraine

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In Osteuropa ist Vieles im Wandel - in der neuen Ausgabe ziehen wir deshalb (Zwischen-) Bilanz: Wie entwickelt sich die Situation in Usbekistan, nachdem der autoritäre Langzeitpräsident Islam Karimov gestorben ist? Wo steht die umstrittene Justizreform der PiS-Regierung, mehr als ein Jahr nach ihrer Machtübernahme in Polen? Zudem nehmen wir ein Jahr nach dem historischen Treffen zwischen Papst Franziskus und dem russischen Patriarchen Kirill die Situation in der Ukraine in den Blick, wo die Gemeinsame Erklärung der beiden Kirchenoberhäupter kritisch aufgenommen wurde.

Die litauische Stadt Kėdainiai war ein wichtiges Zentrum sowohl des jüdischen Lebens wie auch des Protestantismus in Litauen. Heute versucht die Stadt ihre multireligiöse Geschichte verstärkt sichtbar zu machen. Daneben informieren wir über das Kulturleben auf der Krim, das Lomisoba-Fest in Georgien, die armenische Musiktradition, den Umgang mit Ökumenegegnern in der Rumänischen Orthodoxen Kirche und orthodoxe Charismatiker in Russland.

Abstracts aller Texte, ein Beitrag im Volltext und Hinweise zur Bestellung unter: www.g2w.eu


INHALT

IM FOKUS
Stefan Kube
Rückblick auf Havanna und Perspektiven des Dialogs

ZWISCHENBILANZEN
Ataman Burnash
Perestrojka à la Usbekistan?

Justyna Zając
Justizreform in Polen

Jürgen Buch
Das multireligiöse Erbe von Kėdainiai

Gerhard Simon
Die Ukraine und die vatikanische Ostpolitik

Tatjana Hofmann
Dem Kulturleben der Krim auf der Spur

Jürgen Henkel
Wen(n) zu viel Ökumene stört

Ansgar Jödicke, Andrea Friedli, Ketevan Khutsishvili
Das Lomisoba-Fest: Volksreligiosität und Kirche in Georgien

Irene Suchy
Spiritualität und Patriotismus – der Klang des Glaubens

Roman Lunkin
Orthodoxe Charismatiker: Mit Mozart gegen Stalin

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