OWEP Nr. 2/2017: Slowenien

owep cover 2017 02Slowenien, gelegen an der Schnittstelle zwischen Mittel- und Südosteuropa, ist zwar erst seit 1991 ein unabhängiger Staat, kann aber auf eine lange und wechselvolle Entwicklung zurückblicken. Trotz der geringen Landesfläche – sie entspricht ungefähr der der deutschen Bundesländer Hessen oder Sachsen-Anhalt – bietet das Land eine reiche Kultur und viele landschaftliche Schönheiten. Als nordwestliche Teilrepublik Jugoslawiens hob sich Slowenien immer ein wenig vom übrigen Land als wirtschaftlich stärkste Region des Gesamtstaats ab und konnte auch relativ gewaltlos 1991 seine Selbstständigkeit erlangen. Das aktuelle Heft der Zeitschrift OST-WEST. Europäische Perspektiven (OWEP) vermittelt einen Einblick in Geschichte und Gegenwart des kleinen Landes.

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RGOW 4-5/2017: 100 Jahre Russische Revolution

rgow cover 2017 4 5 noekVor 100 Jahren veränderte die von Vladimir Lenin angeführte Oktoberrevolution Russland radikal. Die Machtübernahme der Bolschewiken hatte aber nicht nur politisch und wirtschaftlich weitreichende Konsequenzen, sie betraf alle Lebensbereiche. Diese vielfältigen Auswirkungen beleuchten wir in unserer aktuellen Doppelnummer, die wir in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Osteuropabibliothek SOB konzipiert haben.
Im ersten Teil geht es um die Schauplätze der Revolution, mit einem besonderen Fokus auf weniger bekannte, lokale Entwicklungen in Sibirien, der Ukraine und Zarizyn-Stalingrad-Wolgograd sowie die lokalen Erinnerungskulturen. Einen zweiten Schwerpunkt legen wir auf Revolution und Religion. Zunächst begrüssten viele Religionsgemeinschaften die Reformen des neuen Regimes, darunter die Einführung der Religionsfreiheit, doch schon bald wurden sie Opfer der radikalen Atheisierungskampagne der Bolschewiken. In Ausstrahlung und Reaktion gehen wir auf Auswirkungen der Revolution auf Kunst, Kultur und die Gesellschaft sowie eine Schlüsselerfahrung des 20. Jahrhunderts - das Exil - ein.

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OWEP Nr. 1/2017: Berge in Mittel- und Osteuropa

owep cover 1 2017Schon immer haben Berge auf den Menschen eine besondere Faszination ausgeübt: Viele gelten bis heute als Sitz von Gottheiten oder in einem weiteren Sinne von Naturgewalten und wurden damit zu Orten der Verehrung oder aber auch der Furcht, weshalb das Besteigen von hohen Gipfeln vielfach tabuisiert war und erst in neuerer Zeit erfolgte. Manchen Bergen kommt bis heute unabhängig von ihrer tatsächlichen Höhe eine weitergehende Funktion als symbolischer Ort zu, sei es als Wegmarke, Grenzpunkt oder Erinnerungsstätte für bedeutende historische Ereignisse. Die Redaktion von OST-WEST. Europäische Perspektiven stellt in ihrem aktuellem Heft Berge vor, die sich den verschiedenen Kategorien zuordnen lassen. Das Heft setzt damit die Reihe kulturhistorischer Schwerpunkte fort, die u. a. Flüsse, Wege und Straßen und Eisenbahnen behandelt haben.

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Christentum und Menschenrechte in Europa

christentum und menschenrechteEin gängiges Stereotyp lautet: Die Menschenrechte haben es in Osteuropa schwer und das liege insbesondere am negativen Einfluss der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK). Dass ein solches Urteil selbst Momentum einer bestimmten sozial-kulturgeschichtlichen Lage ist und seinerseits auf Vorannahmen beruht, die dazu führen, überhaupt zwischen „Ost“ und „West“ einzuteilen und beide Seiten mit bestimmten charakteristischen Eigenschaften zu belegen, wird kaum reflektiert. Ergebnis der Dichotomisierung ist ein kaum angemessener pejorativer Begriff vom „Osten“, aber auch ein karikatureskes Verständnis des sog. „Westens“, der angeblich die Menschenrechtsidee entwickelt habe.Vasilios N. Makrides, Jennifer Wasmuth, Stefan Kube (Hg.)

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RGOW 3/2017: Zwischenbilanzen - Usbekistan, Polen, Ukraine

rgow cover 2017 3 noekIn Osteuropa ist Vieles im Wandel - in der neuen Ausgabe ziehen wir deshalb (Zwischen-) Bilanz: Wie entwickelt sich die Situation in Usbekistan, nachdem der autoritäre Langzeitpräsident Islam Karimov gestorben ist? Wo steht die umstrittene Justizreform der PiS-Regierung, mehr als ein Jahr nach ihrer Machtübernahme in Polen? Zudem nehmen wir ein Jahr nach dem historischen Treffen zwischen Papst Franziskus und dem russischen Patriarchen Kirill die Situation in der Ukraine in den Blick, wo die Gemeinsame Erklärung der beiden Kirchenoberhäupter kritisch aufgenommen wurde.
Die litauische Stadt Kėdainiai war ein wichtiges Zentrum sowohl des jüdischen Lebens wie auch des Protestantismus in Litauen. Heute versucht die Stadt ihre multireligiöse Geschichte verstärkt sichtbar zu machen. Daneben informieren wir über das Kulturleben auf der Krim, das Lomisoba-Fest in Georgien, die armenische Musiktradition, den Umgang mit Ökumenegegnern in der Rumänischen Orthodoxen Kirche und orthodoxe Charismatiker in Russland.

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