Russland: Kontakt zwischen Moskauer Patriarchat und unierten Armeniern

Erstmals ist es zu einer offiziellen Kontaktaufnahme zwischen dem Moskauer Patriarchat und der mit Rom unierten armenisch-katholischen Kirche gekommen. Der Leiter des Außenamts, Metropolit Hilarion, empfing den armenisch-katholischen Bischof Raphael Minassian, Titularerzbischof der kappadokischen Hauptstadt Kayseri und armenisch-katholischer Ordinarius für Osteuropa, wie die Stiftung "Pro Oriente" berichtete. An dem Treffen in Moskau nahm auch der Pfarrer der örtlichen armenisch-katholischen Pfarrgemeinde, Archimandrit Petros Yesayan, teil.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Situation der armenisch-katholischen Kirche in der Russischen Föderation und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion sowie die Situation der Christen im Nahen Osten. Hilarion berichtete über die Hilfsmaßnahmen des Moskauer Patriarchats für die bedrängten orientalischen Christen und über die Aktivitäten des russischen "Präsidentschaftsrates für die Zusammenarbeit mit den Religionsgemeinschaften" für die notleidende syrische Zivilbevölkerung.

Minassian brachte die Dankbarkeit der nahöstlichen Christen für den historisch gewachsenen Einsatz der russisch-orthodoxen Kirche zum Ausdruck. Er fügte hinzu, dass die orientalischen Christen seit jeher ihre Hoffnungen auf die russisch-orthodoxe Kirche und auf Russland gesetzt hätten. (Quelle: Quelle: © 2016 KNA. Alle Rechte vorbehalten.)

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