Slowenien: Papst empfing Bischöfe zum "Ad Limina"-Besuch

Papst Franziskus hat am 1. März 2018 die katholischen Bischöfe Sloweniens unter der Führung ihres Vorsitzenden empfangen. Über konkrete Inhalte der Unterredung teilte der Vatikan nichts mit. Schon in der Früh hatten die slowenischen Bischöfe an der Morgenmesse mit dem Papst im vatikanischen Gästehaus Santa Marta teilgenommen. Die insgesamt neun Bischöfe und Weihbischöfe unter der Führung des Bischofskonferenz-Vorsitzenden und Erzbischofs von Ljubljana, Stanislav Zore, reisten am 26. Februar 2018 zu ihrem sogenannten "Ad limina"-Besuch in Rom an.

Diese Besuche der Bischöfe beim Papst und der vatikanischen Kurie sind etwa alle fünf Jahre vorgesehen. Dabei informieren die Bischöfe über die Lage in ihrem Land und besprechen mit dem Papst sowie Behördenmitarbeitern aktuelle oder grundlegende Fragen und Themen. Der "Ad limina"-Besuch der Bischöfe Sloweniens endete am 3. März mit einer Messe im Petersdom.

Etwas mehr als die Hälfte der rund 2,06 Millionen Einwohner Sloweniens ist katholisch. Die katholische Kirche in Slowenien besteht aus sechs Diözesen, die größten sind die Erzdiözesen Ljubljana und Maribor. Die Hauptstadt Ljubljana wurde 1461 zum Bischofssitz, die Diözese Maribor ist aus der ältesten Diözesen auf dem Gebiet des heutigen Slowenien hervorgegangen, der 1228 gegründeten Diözese Lavant.

2006 hatte Papst Benedikt XVI. die Strukturen der katholischen Kirche Sloweniens neu geordnet. Die Diözese Maribor wurde dabei Erzdiözese, die Diözesen Celje, Novo Mesto und Murska Sobota wurden neu gegründet. Die Bischöfe Sloweniens haben sich 1993 zur Slowenischen Bischofskonferenz zusammengeschlossen. (Quelle: Katholische Presseagentur Kathpress, www.kathpress.at)

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