Am 10. November hat ein von Russland vermitteltes Waffenstillstandsabkommen den mehrwöchigen Krieg um Berg-Karabach beendet. Harutyun Harutyunyan schildert die aktuelle Lage sowie die Reaktionen der Gesellschaft und der Kirche in Armenien auf den Waffenstillstand.

  • Karl Pinggéra, Dr., Professor für Kirchengeschichte, Fachbereich Evangelische Theologie an der Philipps-Universität Marburg
  • Andreas Müller, Dr., Professor für Kirchen- und Religionsgeschichte des ersten Jahrtausends an der Theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Prof. Dr. Jennifer Wasmuth, Professorin für Evangelische Theologie und Direktorin des Instituts für Ökumenische Forschung Straßburg
  • Hacik Rafi Gazer, Dr., Professor für Geschichte und Theologie des Christlichen Ostens an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Karl Pinggéra, Dr., Professor für Kirchengeschichte, Fachbereich Evangelische Theologie an der Philipps-Universität Marburg

    Ich lese NÖK regelmäßig, weil ich hier kompakt und zuverlässig die wichtigsten Informationen aus den Ostkirchen erhalte. Die Artikel sind beides: akademisch fundiert und journalistisch professionell aufbereitet. Dier aktuelle Berichterstattung wird ergänzt durch Hintergrundberichte zu Themen, über die man sich andernorts nicht, oder nicht in dieser Qualität, informieren kann.
  • Andreas Müller, Dr., Professor für Kirchen- und Religionsgeschichte des ersten Jahrtausends an der Theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

    Ich lese NÖK regelmäßig, weil es keine bessere Möglichkeit gibt, sich kurz und zuverlässig über die aktuellen Ereignisse in den orthodoxen Kirchen zu informieren. Von großem Wert sind auch die Kommentare von Expertinnen und Experten, die mir zur Einordnung und Beurteilung aktueller Ereignisse sehr helfen. Besonders schätze ich auch die Aktualität der Nachrichten. NÖK ist ein unverzichtbares Hilfsmittel für jeden Ostkirchenkundler und jede Ostkirchenkundlerin.
  • Prof. Dr. Jennifer Wasmuth, Professorin für Evangelische Theologie und Direktorin des Instituts für Ökumenische Forschung Straßburg

    Ich lese NÖK, weil ich dort aktuell und umfassend über die Entwicklungen in den Kirchen Ost- und Südosteuropas informiert werde. Die Beiträge sind faktenorientiert und meiden jede Parteinahme. In einer Zeit, die zu Polarisierungen neigt, trägt NÖK damit zur notwendigen Versachlichung von Debatten bei. NÖK ist für meine wissenschaftliche wie kirchliche Arbeit unverzichtbar, weil ich dort zahlreiche Links zu originalsprachlichen Artikeln aus den betreffenden Kirchen und Ländern erhalte.
  • Hacik Rafi Gazer, Dr., Professor für Geschichte und Theologie des Christlichen Ostens an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    Ich lese NÖK, weil die Beiträge sich durch fundierte, vielfältige und kritische Berichterstattung auszeichnen. Die aktuellen und informativen Anzeigenteile sind für ostkirchenkundliche Lehre und Forschung sehr anregend. NÖK-Ausgaben bilden für meine Studierenden immer wieder eine bereichernde Pflichtlektüre.

Russland: Orthodoxe Kirche bricht Gemeinschaft mit Erzbischof von Zypern

Die Russische Orthodoxe Kirche (ROK) hat entschieden, Erzbischof Chrysostomos (Dimitriou) von Zypern künftig nicht mehr zu kommemorieren. Das Oberhaupt der Orthodoxen Kirche von Zypern hatte bei einem Gottesdienst Ende Oktober erstmals das Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU), Metropolit Epifanij (Dumenko), unter den Vorstehern der orthodoxen Lokalkirchen erwähnt. Die ROK betrachtet dies jedoch als „antikanonische Kommemoration“, da sie die OKU nicht anerkennt.

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Polen: Lutherische Bischöfe fordern Dialog mit Demonstrierenden

Die Bischöfe der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen haben zu einem friedlichen Dialog zwischen der Regierung und den Demonstrierenden aufgerufen, die derzeit gegen die Verschärfung des ohnehin schon strengen Abtreibungsgesetzes des Landes auf die Straße gehen. Der Auftrag der Kirche sei, das Evangelium zu verkünden und das Gewissen der Menschen zu formen, „nicht Druck auszuüben, den eigenen Willen aufzuzwingen oder Kontrolle auszuüben“.

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Belarus: Generalstaatsanwaltschaft droht Geistlichen

Die Generalstaatsanwaltschaft von Belarus hat Erzpriester Sjarhej Lepin, den Leiter der synodalen Informationsabteilung der Belarussischen Orthodoxen Kirche (BOK), und Bischof Juryj Kasabuzki von der römisch-katholischen Kirche in Belarus wegen angeblichen Schürens gesellschaftlicher Spannungen verwarnt. Beide hatten zuvor in den sozialen Netzwerken die Zerstörung des Mahnmals für Raman Bandarenka, einen umgekommenen Demonstranten, durch die Sicherheitskräfte kritisiert.

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Bosnien-Herzegowina: Katholische Bischöfe fordern 25 Jahre nach Dayton gerechten Frieden

Die katholische Bischofskonferenz von Bosnien-Herzegowina hat 25 Jahre nach dem Friedensabkommen von Dayton die internationale Gemeinschaft zu Bemühungen um eine „gerechte Friedensordnung“ aufgerufen. Der Vertrag habe zwar den Krieg beendet, aber er habe keinen „stabilen und gerechten Frieden“ geschaffen, heißt es in dem Appell vom 20. November 2020. Weder die Gleichberechtigung der drei Nationen und der nationalen Minderheiten, noch die garantierte Rückkehr vieler Vertriebener und...

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Armenien: Kirche ruft zu Dialog und nationaler Einheit auf

Der Oberste Geistliche Rat der Armenischen Apostolischen Kirche hat mit Blick auf die vom Waffenstillstandsabkommen für Berg-Karabach ausgelösten Spannungen vor nationaler Zwietracht gewarnt. Die Aufrechterhaltung des Waffenstillstands und ein „verlässlicher Frieden“ in der Region seien „unbestritten und entscheidend“, aber das Abkommen habe die Öffentlichkeit überrascht und zu einem „gerechten Ausbruch“ geführt. Dieser berge allerdings die Gefahr einer innenpolitischen Destabilisierung...

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Slowakei: Neue staatliche Gedenktage für Opfer des Kommunismus

Die Slowakei gedachte mit einem Staatsfeiertag der Samtenen Revolution von 1989. Staatspräsidentin Zuzana Čaputová bestätigte am Vorabend des jährlich am 17. November begangenen „Tages des Kampfes für Freiheit und Demokratie“ mit ihrer Unterschrift die Einführung von vier neuen staatlichen Gedenktagen im Zusammenhang mit Ereignissen aus den Jahrzehnten des KP-Regimes. Zwei von ihnen haben auch einen kirchlichen Bezug, wie slowakische Medien berichten.

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Hintergrund

In memoriam Patriarch Irinej (Gavrilović)

patriarch irinejAm 20. November ist der serbische Patriarch Irinej an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Irena Zeltner Pavlović blickt auf sein Wirken und die Charakteristiken seiner Amtszeit als Patriarch der Serbischen Orthodoxen Kirche zurück.

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Kirche und Proteste gegen die Verschärfung des Abtreibungsrechts in Polen

interview adamiak proteste abtreibung polenDas Verfassungsgericht in Polen hat mit einem kontroversen Entscheid das Abtreibungsrecht deutlich verschärft. Elżbieta Adamiak nimmt die Position der Kirche zu der Frage sowie ihren Umgang mit den massiven Protesten in den Blick, die vom Beschluss ausgelöst wurden.

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In memoriam Metropolit Amfilohije (Radović) von Montenegro

metropolit amfilohijeAm 30. Oktober 2020 ist Metropolit Amfilohije an den Folgen einer Coronavirus-Infektion im Alter von 82 Jahren gestorben. Er hat die Metropolie Montenegro 30 Jahre lang geleitet und war einer der profiliertesten Theologen der Serbischen Orthodoxen Kirche.

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Aufbruch ins Ungewisse: Die Kirchen und die Proteste in Belarus

vasilevich kirchen und proteste nach den wahlenNach den Präsidentschaftswahlen in Belarus treten die Kirchen nach anfänglichem Zögern verstärkt in Erscheinung und beziehen vermehrt Position. Natallia Vasilevich schildert die Evolution der kirchlichen Haltungen angesichts der anhaltenden Massenproteste gegen die Wahlfälschungen.

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Dossier

Ökologie und Religion

Baum des Friedens 2Ökologische Fragen werden auch in den Kirchen zunehmend zum Thema, sowohl auf theologischer wie auch auf praktischer Ebene. Das Dossier versammelt eine Miniserie von Interviews zu Ökologie und Kirche.

pdfÖkologie und Religion

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Missbrauchsdebatte in Polen

interview adamiak film klerusSeit dem Kinostart des Films „Klerus“ im Oktober 2018 ist die Missbrauchsdebatte in Polen wieder aufgeflammt. Das Dossier versammelt Meldungen und Interviews zum Thema. (aktualisiert Dezember 2019)

pdfMissbrauchsdebatte in Polen

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Publikationen

OWEP 4/2020: Zentralasien

OWEP 2020 04 Cover 3x4Zentralasien liegt den Menschen Mitteleuropas ziemlich fern. Man hat vielleicht eine Vorstellung von grandiosen Hochgebirgsregionen und weiten Steppen, wohl auch davon, dass Orte wie Buchara und Samarkand mit Bauten „aus Tausendundeiner Nacht“ dort liegen – all das stimmt, aber es reicht bei weitem nicht aus, um Geografie, Kultur und Geschichte eines Großraums, der sich über die fünf Staaten Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan erstreckt, auch nur annähernd zu umschreiben. Seit Jahrhunderten gibt es vielfältige Beziehungen zwischen Zentralasien und Europa; erinnert sei nur an die legendäre Seidenstraße oder an etwas so Alltägliches wie die Tulpe, deren Wildformen im Frühjahr die kasachische Steppe erblühen lassen. Das aktuelle OWEP-Heft „Zentralasien“ bietet zahlreiche Anstöße, sich mit diesem wichtigen, jedoch viel zu wenig bekannten Teil Asiens zu befassen.


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Hinweise

Ökumenisches Gebet für Belarus

ökumenisches gebet für belarus berlinEvangelische Kirche in Deutschland
Deutsche Bischofskonferenz
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland
Arbeitsgruppe „Christliche Vision“ des Koordinierungsrates

13. Dezember 2020
18:00 Uhr

Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin

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Call for Papers: The Russian Orthodox Church After the Post-Soviet Transition

CfP special issue religions roc after post soviet transitionSpecial Issue of Religions

Special Issue Guest Editors:
Dr. Kristina Stoeckl
Dr. Dmitry Uzlaner


Submission Deadline:
1. October 2021

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