Makedonien: Neue griechisch-katholische Eparchie

Das bisherige Apostolische Exarchat für die Katholiken des byzantinischen Ritus in Makedonien ist in eine Eparchie umgewandelt worden. Die vatikanische Neuordnung ist bereits Anfang Juni 2018 in Kraft getreten, also rund zwei Wochen vor der Einigung zwischen Makedonien und Griechenland auf den Namen "Nord-Makedonien". Der offizielle Name des neuen Kirchengebiets lautet „Eparchie von der Aufnahme Mariens in den Himmel zu Strumica und Skopje“.

Bischof der neuen Eparchie ist der 59-jährige Kiro Stojanov, der auch bisher schon als Exarch fungiert hatte. Stojanov amtiert auch als lateinischer Bischof von Skopje und ist damit das einzige Beispiel eines „bi-rituellen“ Bischofs. Die Katholiken des byzantinischen Ritus sind historisch betrachtet ein Überbleibsel der bulgarischen griechisch-katholischen Kirche im Osmanischen Reich, die Gläubigen sind im Gebiet von Strumica konzentriert. Das Apostolische Exarchat war im Jahr 2001 von Papst Johannes Paul II. als eigenständiges Kirchengebiet für die griechisch-katholischen Gläubigen von Strumica und ganz Makedonien eingerichtet worden. (Quelle: Katholische Presseagentur Kathpress, www.kathpress.at)

Drucken